St.Elisabeth Kirche
Sicherung und Instandsetzung
Invalidenstraße 3-4, 10115 Berlin
Bauzeit: 1992 -1994, 2000 - 2005
Baukosten: 4,9 Mio Euro

Die St. Elisabeth-Kirche steht auf einem Grundstück nördlich des Zentrums von Berlin in der ehemaligen Rosenthaler Vorstadt an der Invalidenstraße, zwischen der Ackerstraße im Westen und der Brunnenstraße im Osten. Sie ist die größte der vier von Karl-Friedrich Schinkel entworfenen Vorstadtkirchen. 1835 wurde sie nach 2-jähriger Bauzeit eingeweiht. 1945 wurde sie bis auf die tragenden Umfassungsmauern zerstört. Seitdem steht sie als Ruine im Stadtraum. Im Laufe der Jahre wurde sie Bestandteil eines dicht bewachsenen Gartens mit kräftigen, die Traufe überragenden Ahornbäumen in ihrem Inneren, Birken und anderem Gehölz auf ihren Mauerkronen und üppigen Fliederbüschen vor ihrem Portal.
    1991 wurden von der evangelischen Kirche und dem Landeskonservator erste Sicherungsmaßnahmen diskutiert. Gleichzeitig wurden finanzielle Mittel beantragt, die im Herbst 1991 von der Bundesrepublik Deutschland, vom Land Berlin, von der Stiftung Deutscher Denkmalschutz und der Evangelischen Kirche bereitgestellt wurden. 1991 begannen die Sicherungsmaßnahmen mit der Beräumung der Ruine. 1992-93 wurden die Mauerkronen der Langwände instandgesetzt. Die noch vorhandenen Natursteintraufgesimsblöcke wurden aufgearbeitet, eingebaut und durch neue Anfertigungen ergänzt. 1994 erhielt die Kirche ein neues Dachtragwerk. Nach sechs jähriger Pause wurden die Arbeiten im September 2000 wieder aufgenommen. Ziel der Arbeiten ist es, den Raum ganzjährig für kirchliche und kulturelle Aktivitäten zur Verfügung stellen zu können.  
Klaus Block Architekt BDA