Erweiterung der HfbK Hamburg
Wettbewerb

Eine langgestreckte, hohe Atelierscheibe nimmt die Flucht des alten schumacherschen Ateliertraktes auf und verlängert diese in nordwestliche Richtung. Ein flacher Galerie- und Mehrzweckbereich liegt am Ende dieser Achse als Pendant zur Eingangshalle und zur Aula des Altbaus. Dieser flache Galeriebauteil orientiert sich mit seiner Höhe an der gegenüberliegenden Gründerzeitbebauung und in seiner Ausrichtung an der vorhandenen Straßenfront. Durch diese leichte Verdrehung zur Altbauflucht entsteht eine Aufweitung des Vorplatzes, der die Introduktion in südlicher Richtung öffnet.
  Ansicht   Durch die Verschränkung der Baukörper entsteht ein definierter, offener Außenbereich als Bühne, Ausstellungsfläche und Straßenraum, der erweitert wird durch eine Freitreppe, die über die reine Erschließungsfunktion der Beletage und Ausstellungshalle hinaus auch als Ort für Aufenthalt und Kommunikation dient und so dem Anspruch auch auf ein öffentlichkeitsorientiertes Studium Rechnung trägt.  
Klaus Block Architekt BDA